Open Air Gampel

15. Birthday Open Air Gampel

Freitag, 18.August 2000

Band Stage Zeit Detail
Marque 2 16.30 DETAIL
Knorkator 2 18.15 DETAIL
Bad Religion 1 19.45 DETAIL
Die Fantastischen Vier 1 21.45 DETAIL
The King 1 23.45 DETAIL
Jammin` 2 01.30 DETAIL


Samstag, 19.August 2000

Band Stage Zeit Detail
Water Lily 2 12.00 DETAIL
Scream 1 13.10 DETAIL
Staff 2 14.45 DETAIL
Lovebugs 1 16.00 DETAIL
Paulo Mendonca 2 17.45 DETAIL
Liquido 1 19.30 DETAIL
Chumbawamba 1 21.30 DETAIL
Joe Cocker 1 23.30 DETAIL
The Barleyshakes 2 01.30 DETAIL


Sonntag, 20.August 2000

Band Stage Zeit Detail
Moonstruck Jazz Band 2 11.00 DETAIL
Michael von der Heide 1 12.15 DETAIL
The Commitments 2 13.45 DETAIL
Polo Hofer 1 15.30 DETAIL
Fool`s Garden 1 17.30 DETAIL




  Freitag, 18. August 2000

  Marque - ultimative Soundwelt

Marque

Wer kennt ihn nicht den überraschenden Sommerhit 2000 „One to make her happy“? Eine eingängige Pop-Melodie mit der smarten Stimme von Marque. Dahinter verbirgt sich ein 26 jähriger Österreicher, der sich gerne als Jedi-Ritter des Pops für musikalisch finstere Zeiten sieht. Eine musikalische Einordnung ist indes schwierig; sein Sound ist geprägt von Soul, Funk, Pop und Drum’n’Bass, ist aber so eingängig melodiös, dass man sich wünschen könnte nimmer aus der Soundwelt zu erwachen.

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  Knorkator – Biologisch empfehlenswert

Knorkator

Knorkator ist eine noch recht neue deutsche Band, die aber mit ihrem Pop-Punk, ihren eigenwilligen Yeti-Kostümen und ihrem zum Teil doch recht peinlichem Benehmen auf der Bühne das Publikum gleichermassen verblüfft wie verschreckt. Trotzdem glänzen Knorkator mit ausgefeiltem musikalischem Talent und zelebrieren auf der Bühne höchste Masslosigkeit und Dekadenz pur. Musikalisch beschreiben sich die Gewaltsmänner mit noch gewaltigeren Plateau-Schuhen als eine taffe Mischung aus Industrial-Metal, Techno und Klassik; ihre Texte driften nicht selten ins Peinliche ab und wenn dabei mal von Liebe gesprochen wir, beschreiben sie weniger die Schmetterlinge im Bauch als vielmehr den biologischen Akt.

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  Die Fantastischen Vier – Zu geil für diese Welt



1992 – die Charts leben von schneller und vor allem billig produzierten Dancefloor-Massenware, als plötzlich und aus dem Nichts das deutsche HipHop-Quartett „Die Fantastischen Vier“ mit „Die da“ überraschend an die Spitze der Charts stürmten. Damit entwuchs Deutsch-Rap ins Mainstreamlager und wurde zum eigentlichen Pop-Phänomen der 90er Jahre. Unzählig fette Rap-Songs wie „Tag am Meer“, „Zu geil für diese Welt“, „Sie ist weg“ und „Populär“ folgten. Nach einigen spannenden Solo-Projekten fanden „die Vier“ im letzten Jahr endlich wieder zusammen und landeten sogleich mit „MFG“ einen weiteren satten Nummer 1-Hit.

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  Bad Religion – Punk goes President

Bad Religion

Bad Religion beweisen mit unglaublicher und jahrzehntelanger Kontinuität, dass Punk schon lange nicht mehr die Musik grölender und randalierender Proleten ist. Trotz ergrauter Schläfen liefern die Kalifornier auf ihrem neuen Album „The new America“ satte Handarbeit in Perfektion ab: Bad Religion verbinden seit Jahren melodiösen Punk/Rock, getragen von wuchtigen Gitarren mit gesellschaftskritischen Texten über Zensur, Umweltverschmutzung oder Bevormundung. Dies kommt nicht von ungefähr, will doch Frontman Greg Graffin tatsächlich in 20 Jahren amerikanischer Präsident werden. Und dies wäre bei Gott nicht das Schlechteste was Amerika passieren könnte...

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  The King – kitschige Elvis-Watte

The King

The King führt uns eindrücklich vor Augen, wie die typische Elvis-Stimme, sein zum Markenzeichen avanciertes Glitter-Kostüm und sein sexy Hüftschwung mit mehr oder weniger aktuellen Coversongs daherkommt. Aber The King ist noch mehr und bringt noch mehr: nämlich die grössten der Rockgeschichte verpackt in kitschiger Elvis-Watte.

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  Jammin‘- Switzerland’s best Funk-Rock.  

Jammin‘

Ganz sicher, denn Jammin‘ beherrschen ihr Handwerk in Reinkultur, gespickt mit hardrockendem Boogie, hie und da mit einem Touch Jazz und einer Prise Blues versehen. Dabei erfinden sie keineswegs was Neues, rocken fernab von Trends und Kommerz und machen ganz einfach ehrlichen Sound der ihnen und den Zuhörern Spass macht. Das Quartett kann heuer bereits ihr 24 jähriges Jubiläum feinern und macht dies mit vielen Gästen speziell in Gampel.

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  Samstag, 19. August 2000

  Water Lily – Neue Band zum entdecken  

Water Lily

Der eindeutig letzte Beweis dafür, dass musikalisches Talent nicht zwingend vom Alter abhängt. Die Unterwalliser Band Waterlily sind frisch, keck und unverbraucht – beträgt doch ihr Durchschnittsalter gerade mal 22. Waterlily werden uns mit ihrem Neo-Romantischen Sound auf eine spannende emotionelle Reise entführen – eine Band zum entdecken!

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  Scream - farbenfroher jugendlicher Mundart Pop/Rock

Scream

Für Polo National seine legitimen Nachfolger... und Polo könnte verdammt recht behalten. Die fünf Jungs aus dem Berner Oberland verstehen es vorzüglich frechen, gleichzeitig aber auch charmanten Mundart-Pop mit einem Touch von Melancholie zu kombinieren, um daraus schöne und reife Gesangsperlen zu schleifen. Mit dem Song „Aquarium“ gelang ihnen ein erster Ohrwurm mit Heavy Rotation auf Swizz. Das soeben erschienene Album „Bluemefeld“ ist eine konsequente Weiterentwicklung ohne aber dabei vom sympathischen jugendlichen Charme einzubüssen.

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  Staff – Crossover der alten Schule  

Staff

Staff entstammen der erquickenden und schnelllebigen Snöber-Generation und sind dermassen echt, dass sich der eine oder andere wohl darin wiederzuerkennen vermag. Staff stehen für erdigen innovativen Crossover, ganz im Stile der alten Chilli Pepper oder Living Colours-Songs - nur ihr Sound klingt ehrlich und nicht etwa nur abgekupfert.

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  Lovebugs – sexiest Brit-Pop

Lovebugs

Schöner kann eine melodiöse Gesangs-Orgie nicht sein – da werden selbst die arriviertesten Ikonen des Brit-Pops neidisch. Die vielfältigen Soundcollagen der Basler Vorzeige-Boys kommen mal mystisch, mal luftig und erfrischend perlend, dann aber wieder schmissig tough und ungehobelt daher: Abwechslung als Markenzeichen. Und nicht nur das ist ihr Markenzeichen: Im Cyber-Zeitalter der Visualität legen die vier Lovegubs unglaublich viel Wert auf Äusserlichkeiten und wirken dabei verdammt echt und erst noch sexy. Lovebugs verkörpern den sexiest Brit-Pop den es derzeit gibt.

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  Paulo Mendonça – Stimmungsvoller Weltenbüger  

Mendonca

Der nimmermüde schwedische Weltenbürger mit afrikanischen Wurzeln ist ein Meister von effektvollen Stimmungen. Seine Songs sind schon lange nicht mehr nur ‚Songs’ sondern erzeugen beim Zuhörer ungeahnte Stimmungen. Sein Sound ist eine spannende Mischung aus Funk, Rock und Soul experimentierfreudig mit Computer Samples und elektronischen Hooks verbunden. Seine Texte sind vollgespickt mit persönlich erfahrenen Geschichten und Statements fernab irgendwelcher Konventionen und Modeströmungen.

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  Liquido – Fette Pop-Hooks

Liquido

Eine überaus einfache kindliche Melodie, ein satter Beat und ein gewaltiger Chorus, das sind die Zutaten für den absoluten Über-Hit im letzten Jahr: „Narcotic“ wurde in Deutschland mit 700'000 verkauften Einheiten zur bestverkauften deutschen Single. Nun ist das Quartett mit neuer Scheibe zurück: „At the rocks“ steht für mitreissende Harmonien eingepackt in feinsten Gitarrenpop, manachmal versehen mit harten Rock- und Punk-Riffs, aber immer Dank leidenschaftlichen Pop-Hooks eingängig, detailverliebt und fett in Szene gesetzt.

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  Chumbawaba - politisch

Chumbawaba

Wer meint Chumbawaba sei einfach eine nette britische Independentband, der irrt sich gewaltig. Chumbawaba provozieren wos immer nur geht, setzen sich ein und setzen sich zur wehr. Die Band-Biografie liest sich denn auch wie eine „Verbrecherkartei“ nicht unbedingt mit echten Verbrechertaten als vielmehr mit amüsanten Krawall-Einlagen immer nur ganz knapp an der Legalität vorbei... Und eben das macht die Band so sympathisch-spannend. Obwohl Chumbawaba seit mittlerweile fast 20 Jahren musikalisch besteht, kennt das breite Publikum die In-Band erst seit ihren 98er Hits „Tubthumping“ und „Top of the world (ole, ole, ole)“. 2000 scheint ein Chumbawamba-Jahr zu werden: Mit ihrem aktuellen Produkt „WYSIWYG (What you see is what you get)“ liefern sie das Gegengewicht zu den zahllosen neuen jungen Bands aus grinsenden Jungs und blutleeren Mädchen.

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  Joe Cocker - legendär

Joe Cocker

Was macht JOE COCKER zum Weltstar? Sind es seine legendären spastisch-zuckenden Bewegungen, ist es das Soul-Timbre in seiner brachialen Stimme oder einfach die Fähigkeit geniale Covers in andere Dimensionen zu heben? Wahrscheinlich alles zusammen – eines ist aber ganz sicher: Joe Cocker überrascht immer wieder aufs Neue durch Kontinuität! An sich unmöglich, denn Kontinuität schafft man für Gewöhnlich nicht mit Neuem. Anders bei Joe Cocker. Er hält sich konstant seit mehr als 30 Jahren im Musikbusiness, hat im letzten Jahrzehnt gleich 5 gigantische Longplayer auf den Markt gebracht und schaffte es, dass sein Publikum bei jedem neuen Release trotz neuem Songmaterial immer blindlings mit höchster Qualität – eben Kontinuität – rechnen kann. Kurz gesagt ist eines ganz sicher: Joe Cocker selbst braucht keinen Hit mehr – nein er selbst ist ein Hit...

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  The Barleyshakes – Folk made for today

Barleyshakes

Der definitv letzte Beweis dafür, dass „Irish folk music“ den Sprung ins neue Jahrtausend problemlos schafft: The Baleyshakes verbinden traditionelle Irische Volksmusik mit dem New Age der 80er und dem Rhythmus der Gegenwart. Und das klingt keineswegs wirr und altbackend – nein: Das ist Folk „made for today“! Auf der Bühne werden ihre Kompositionen mit einer Menge Improvisationstalent, Leidenschaft und einer Prise Humor zum überraschenden und unverwechselbaren Folk Cocktail – ein Cocktail der viele Freunde finden wird...

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  Sonntag, 20. August 2000

  Moonstruck Jazz Band

Moonstruck

Moonstruck Jazz-Band – spannende Sound-Kreationen

Einer der spannendsten Neu-Entdeckungen aus unseren Landen; nicht nur weil die meisten der acht Musiker sich autodidaktisch musikalisch weiterbilden, sondern gerade weil ihr Jazz als Gegen-Trend zum aktuellen Kommerz immer grössere Massen zu begeistern vermag. Die Jazzer mit Lead-Vocal André Oggier beherrschen neben dem traditionellen Jazz, Steet-Jazz auch verschiedene Party-Stücke, welche sie auf eindrückliche Art und Weise auf ihre ureigene Jazz-Schiene hieven und so zu eigenen Sound-Kreationen machen.

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  Michael von der Heide – spitzbübisches Sexappeal mit anrüchiger Engelsstimme

Michael von der Heide

Wer erinnert sich nicht gerne ans letztjährige Open Air zurück, als Sina zusammen mit Michael von der Heide als „Geissen-Peter“ den „Heidi“-Song zum besten gab... Heuer kommt er endlich mit einer eigenen Show nach Gampel. Seine leichtfüssig-verspielten Up-Tempo Pop-Songs und seine relaxt-melancholischen Balladen werden mit seiner anrüchigen Engelsstimme zum einmaligen Klangerlebnis. Der einst „eigenwillige und zarte Bube“ wandelte sich auf seinem neuen Album „Tourist“ mit einer hohen Dosis an spitzbübisches Sexappeal gleichwohl zum Liebling der gesamten Journaille und des Publikums.

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  The Commitments – Back... back for soul  

Commitments

1991 startete einer der wohl besten Musikfilme seinen Siegeszug rund um den Globus: Der Alan Parker Film „The Commitments“ stand damals gleichwohl für ehrlichen und gradlinigen Soul/Funk, wie auch für die Tatsache, dass es Normalos wie Du und Ich im harten Musikbusiness schaffen können. Der Filmsoundtrack wurde zum Hit, „Mustang Sally“ zur Hymne einer ganzen wegsuchenden Generation. Nun sind sie zurück – und das erst noch in fast 100 %iger Originalbesetzung. Mit im Gepäck haben sie jede Menge guter alter Soul-Hits und eine mitreissende charismatische Show – eben gerade das Richtige für einen gemütlichen Sonntagnachmittag!

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  Polo Hofer & die Schmetterband – ne Menge „Härzbluet“

Polo Hofer

Polo „National“ und seine „Schmettermänner“ können auf eine einzigartige Karriere zurückblicken: Wo wären all die Göläs, Kunos und Bünes ohne die Urväter des Schweizer Mundartrocks? In der 16 jährigen Bandgeschichte ist „Härzbluet“ Schmetterbands mittlerweile 10. Werk und erhielt bereits im Februar die Platin-Auszeichnung für über 50'000 verkaufte Einheiten. Die Berner Mannen stehen für ehrlichen erdigen und melodiösen Rock/Pop symbiotisch getragen durch Polos Stimme, die die Songs zu echten lebensnahen Erlebnissen machen.

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  Fool’s Garden – Vielfalt als überraschende Einheit

Fool’s Garden

Quasi über Nacht wuchs ihr „Zitronenbaum“ in ungeahnte Höhen: Die eingängige und schnörkellose Pop-Hymne „Lemon tree“ sass Mitte der 90er Jahre wochenlang an der Spitze der Charts, wurde in nicht weniger als 40 Ländern rund um den Globus veröffentlicht und in 45 (!) Sprachen gecovert. Die Reduktion der Pforzheimer Combo auf eben diesen einen Hit greift eindeutig zu kurz; zumal nach knapp vier Jahren mit „For sale“ wieder ein neues Erfolgsalbum in den Läden steht. Darauf ist es dem Quintett gelungen einen kompakten Sound zu kreieren, der jedem einzelnen Song individuell gerecht wird und ihn dabei in ein äusserst rundes Gesamtgefüge einbindet – eben die Vielfalt als überraschende Einheit.

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